Von der Lehrerschulung, die ich vorbereitet hatte, habe ich euch schon berichtet. Gestern war nun die große Premiere und ich konnte die Schulung am ersten Sprachheilzentrum halten. Ich war total aufgeregt und dachte, ich sterbe an Herzversagen. Einen Vortrag zu halten ist ja immer herausfordernd, ihn dann aber noch in einer Fremdsprache zu halten, das erhöhte meine Herzrate gefährlich. Zur Verstärkung hatte ich meine einheimische Kollegin Hong Yu dabei. Sie konnte mir mit zunicken symbolisieren ob mein Vortrag verständlich war, und wenn mir hin und wieder mal ein Wort fehlte, konnte sie es einwerfen.
Zu meiner Überraschung nahmen alle Lehrerinnen des Sprachheilzentrums an meinem Vortrag teil. Sie waren sehr aufmerksam und machte sich sogar Notizen.
Ich kann nur über mich selbst staunen, wie gut ich das hinbekommen habe. Natürlich war mein Sprachniveau nicht besonders hoch. Aber ich konnte klar und verständlich sprechen. Meinen Vortrag bekam dann jede Lehrerin noch schriftlich überreicht, so können sie alles nochmals nachlesen und den Inhalt nochmals tiefer verstehen.
Und da der Inhalt des Vortrags ja eine Schatzsuche enthielt, bekam dann jede Lehrerin am Ende ihr eigenes Schatzkästchen mit leckeren Weihnachtsplätzchen überreicht.
| So sieht der Vortrag fertig aus: "Guter Unterricht für hörbehinderte Kinder" |
| Und los geht's: Trotz Aufregung fand ich die passenden Worte und konnte den Lehrerinnen neue Anregungen geben. |
| Alle Lehrerinnen waren anwesend. |
| Die Lehrerinnen sollen motiviert werden wie Schatzsucher sich täglich neu auf die Suche nach den Stärken ihrer hörbehinderten Schüler zu machen. |
| Die "Schatzkästchen" kamen prima an. |
| Jedes hörbehinderte Kind ist wie ein Schatzkästchen: man weiß nie was drin ist, aber wenn man sich darum bemüht es vorsichtig und behutsam zu öffnen, kann man wunderbare Dinge entdecken. |
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