Ein Flugticket für einen Sommerbesuch in Deutschland wollte ich schon vor einiger Zeit buchen. Ich entschied es mich hier im Land zu buchen, da die Flugpreise im Vergleich zu Deutschland etwas günstiger sind.
Als ich nun am Laptop saß und mich durch die Internetseite der Fluggesellschaft durchgewurschtelt hatte, und den passende Flug gewählt hatte, bekam ich zu sehen, dass ich den Flug nicht mit einer deutsche Kreditkarte zahlen kann, sondern ein inländisches Bankkonto brauche. Das hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht.
So „heuerte“ ich Uwe an, der dann in der darauffolgenden Woche mit mir zur Bank ging. Zwar werden meine Sprachkenntnisse immer besser, aber ein Bankkonto mit Online-Banking zu eröffnen, habe ich mir einfach nicht zugetraut, da fehlen die Fachvokabeln. Dank Uwe`s Hilfe hatten wir in kurzer Zeit ein Konto für mich eröffnet und alle nötigen Unterlage fürs Online-Banking bekommen. Zu Hause stellte ich dann allerdings fest, dass auch mit Uwe Hilfe, die inländische Software nicht auf meinem ausländischen Laptop zu installieren war. Etwas frustriert ging ich an diesem Abend zu Bett, denn den Flug konnte ich noch immer nicht buchen, und im Internet sah ich, dass mein Wunschflug mittlerweile schon ausgebucht war (die Schnäppchen gibt es immer nur in geringen Mengen).
So nahm ich mir vor am nächsten Tag nochmals zur Bank zugehen und die Probleme zu klären, diesmal alleine. Und das ist mein Erlebnis der Woche!
Kaum betrat ich die Bank waren schon mehrere Angestellte an meiner Seite. Als Ausländer fällt man auf wie ein buntes Ei und alle Einheimischen sind oft sehr aufgewühlt, denn ein Ausländern bringt ja meistens Aufregung mit sich, auch wenn er es gar nicht will. So wurde ich von einem netten jungen Bankangestellten gefragt, was ich denn wolle. „Einen Flug buchen“, sagte ich mit meinen besten Sprachkenntnissen. Ich glaube, er war erleichtert, dass ich seine Sprache reden konnte, denn englisch kann hier ja kaum jemand. Aber er war zugleich auch total verwirrt, denn wie will man auf einer Bank bitteschön einen Flug buchen?! So versuchte ich ihm zu erklären, dass ich Probleme mit dem Online-Banking hatte, aber unbedingt einen Flug übers Internet buchen will. Sehr freundlich durfte ich mit an seinen Schreibtisch sitzen und noch mehr Kollegen kamen dazu. Nach und nach umrundeten uns auch schaulustige Kunden. Was will wohl die Ausländerin auf der Bank?
Es stellte sich schnell heraus, dass meine Sprachkenntnisse recht gut ausreichten um mein Problem deutlich zu machen. Plötzlich konnte ich sogar recht flüssig, beinahe wie ein Wasserfall reden. Das brachte wohl den jungen Angestellten dazu mir anzubieten, dass ich seinen Computer in der Bank zur Buchung des Fluges benutzen kann und er mir mit dem Online-Konto hilft. Da war ich baff! Kundenfreundlichkeit und Dienstleistung ist hier bislang weit unbekannt, oft wird man recht gleichgültig behandelt. Da stellte der junge Mann und seine Kollegen eine Ausnahme da.
So saß ich am Computer mitten in der Bank und buchte meinen Flug. Am Ende waren alle glücklich und erleichtert. Die Angestellten baten mich zuletzt eine Belobigung auf englisch auszustellen. Das machte ich natürlich gerne.
So marschierte ich an diesem Tag mit Stolz geschwellter Brust nach Hause. Ein kleines Wunder war es für mich, dass die Bankangestellten so zuvorkommend und nett waren, und, dass meine Sprachkenntnisse mich zum Ziel gebracht hatten. Juhu!
Der Flug ist also gebucht und, soweit alles klar geht, werde ich Ende Juli nach Deutschland kommen!
Als ich nun am Laptop saß und mich durch die Internetseite der Fluggesellschaft durchgewurschtelt hatte, und den passende Flug gewählt hatte, bekam ich zu sehen, dass ich den Flug nicht mit einer deutsche Kreditkarte zahlen kann, sondern ein inländisches Bankkonto brauche. Das hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht.
So „heuerte“ ich Uwe an, der dann in der darauffolgenden Woche mit mir zur Bank ging. Zwar werden meine Sprachkenntnisse immer besser, aber ein Bankkonto mit Online-Banking zu eröffnen, habe ich mir einfach nicht zugetraut, da fehlen die Fachvokabeln. Dank Uwe`s Hilfe hatten wir in kurzer Zeit ein Konto für mich eröffnet und alle nötigen Unterlage fürs Online-Banking bekommen. Zu Hause stellte ich dann allerdings fest, dass auch mit Uwe Hilfe, die inländische Software nicht auf meinem ausländischen Laptop zu installieren war. Etwas frustriert ging ich an diesem Abend zu Bett, denn den Flug konnte ich noch immer nicht buchen, und im Internet sah ich, dass mein Wunschflug mittlerweile schon ausgebucht war (die Schnäppchen gibt es immer nur in geringen Mengen).
So nahm ich mir vor am nächsten Tag nochmals zur Bank zugehen und die Probleme zu klären, diesmal alleine. Und das ist mein Erlebnis der Woche!
Kaum betrat ich die Bank waren schon mehrere Angestellte an meiner Seite. Als Ausländer fällt man auf wie ein buntes Ei und alle Einheimischen sind oft sehr aufgewühlt, denn ein Ausländern bringt ja meistens Aufregung mit sich, auch wenn er es gar nicht will. So wurde ich von einem netten jungen Bankangestellten gefragt, was ich denn wolle. „Einen Flug buchen“, sagte ich mit meinen besten Sprachkenntnissen. Ich glaube, er war erleichtert, dass ich seine Sprache reden konnte, denn englisch kann hier ja kaum jemand. Aber er war zugleich auch total verwirrt, denn wie will man auf einer Bank bitteschön einen Flug buchen?! So versuchte ich ihm zu erklären, dass ich Probleme mit dem Online-Banking hatte, aber unbedingt einen Flug übers Internet buchen will. Sehr freundlich durfte ich mit an seinen Schreibtisch sitzen und noch mehr Kollegen kamen dazu. Nach und nach umrundeten uns auch schaulustige Kunden. Was will wohl die Ausländerin auf der Bank?
Es stellte sich schnell heraus, dass meine Sprachkenntnisse recht gut ausreichten um mein Problem deutlich zu machen. Plötzlich konnte ich sogar recht flüssig, beinahe wie ein Wasserfall reden. Das brachte wohl den jungen Angestellten dazu mir anzubieten, dass ich seinen Computer in der Bank zur Buchung des Fluges benutzen kann und er mir mit dem Online-Konto hilft. Da war ich baff! Kundenfreundlichkeit und Dienstleistung ist hier bislang weit unbekannt, oft wird man recht gleichgültig behandelt. Da stellte der junge Mann und seine Kollegen eine Ausnahme da.
So saß ich am Computer mitten in der Bank und buchte meinen Flug. Am Ende waren alle glücklich und erleichtert. Die Angestellten baten mich zuletzt eine Belobigung auf englisch auszustellen. Das machte ich natürlich gerne.
So marschierte ich an diesem Tag mit Stolz geschwellter Brust nach Hause. Ein kleines Wunder war es für mich, dass die Bankangestellten so zuvorkommend und nett waren, und, dass meine Sprachkenntnisse mich zum Ziel gebracht hatten. Juhu!
Der Flug ist also gebucht und, soweit alles klar geht, werde ich Ende Juli nach Deutschland kommen!
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