Die Zugstrecke des schnellsten Zuges der Welt verläuft mehr oder weniger vor unserer Haustür, so nutzten wir gestern die Gelegenheit eine Fahrt zu wagen. Wir besuchten eine Kollegin in einer Nachbarstadt. Der Zug braucht bis dorthin nur 30 Minuten. Abends fuhren wir mit dem Reisebus wieder nach Hause, dieser brauchte 2 Stunden. Da bemerkt man den Unterschied. Auch auf den Bilder könnt ihr den Unterschied zwischen der nagelneuen Wartehalle des Schnellzug-Bahnhofs und der etwas heruntergekommenen Wartehalle des Busbahnhofs sehen. Es spiegelt vieles wieder was ich hier erlebe: neu und alt stehen sich im totalen Gegensatz.
Meine Kollegin in der Nachbarstadt besuchte ich das erste Mal. Die Nachbarstadt ist sehr ländlich und kann keine westlichen Nettigkeiten (wie z.B. Mc Donalds oder Metro) aufweisen. So wohnt meine Kollegin ohne Heizung und oftmals auch ohne Strom. Das sind schon andere Verhältnisse! In dem privaten Kinderheim, in dem sie arbeitet werden Kinder abgegeben, die behindert sind oder einfach zu Hause nicht mehr versorgt werden können. Einige Kinder sind auch vollkommen gesund und können an Familien vermittelt werden. Die Zustände im Kinderheim sind einfach, aber den Kindern geht es gut. Wir konnten auch das staatliche Kinderheim auf dem selben Gelände besuchen. Dort sind die Zustände sehr anders. Ich kann und möchte es euch an dieser Stelle nicht weiter beschreiben, aber lasst mich so viel sagen, es
hat mich zu Tränen gerührt und der Schock sitzt heute noch tief.




2 Kommentare:
Hallo Sarah,
es tut mir sehr Leid für die Kinder, dass sie zum einen verstoßen werden und dann noch in Armut leben müssen.
Danke für die Eindrücke auf den Bildern. Es ist echt der Wahnsinn, wie viele Gesichter die Welt hat...
Bleib stark, Danni
stimmt :-)
du auch!
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