Samstag, 4. September 2010

Namensgebung und andere Ereignisse

Anfang der Woche habe ich meine Sprachlehrerin gebeten mir einen einheimischen Namen zu geben. "Sarah" kennen zwar die jungen Leute, aber für die älteren ist es kein bekannter Name. Zumal niemand hier das "r" sprechen kann wie wir es in Deutschland sprechen. So wird "Sarah" immer zu "Sahah". Also, ein einheimischer Name muss her, der dann auch in allen offiziellen Dokumenten benutzt wird.
Einen Tag später hatte meine Lehrerin dann genug Zeit zum Überlegen gehabt und presentierte mir meinen neuen Namen:

"bó" ist der Nachnamen und "lè fei" ist der Vornamen. Auf "bó lè" kam die Lehrerin wohl wegem dem Klang mit "Bolz" und "fei" kommt der Bedeutung von "Sarah" ähnlich. Zudem müssen wir im Sprachunterricht sehr viel "lachen", das passt also auch.
Übrigens gibt es in der Geschichte auch einen "bó lè". Einem Mythos nach verwaltete er die himmlischen Stallungen und konnte unter tausenden von Pferden die Besten erkennen. So fand er wohl eines Tages ein altes Arbeitspferd. Dieses peppelte er auf und trainierte es, so dass es auch ein legendäres Tausend-Meilen-Pferd wurde.
Und dass ihr wisst wie man meinen Namen ausspricht, folgt hier ein kleines Video:
Von meiner Namensgeberin, der Sprachlehrerin namens Zhu Hong habt ihr jetzt ja schon etwas gehört. Seit Anfang August habe ich bei ihr Sprachunterricht. Wir verstehen uns sehr gut und sind auf einer "Wellenlinie", auch was den Humor angeht. Schon einiges konnte ich bei ihr lernen, gerade was die verschiedenen Töne angeht. So saßen wir schon oft zusammen und ich bekam einfach nicht den richtigen Ton mit den richtigen Buchstaben ausgesprochen. Da brauchte Lehrerin Zhu viel Geduld mit mir.
Am Donnerstag hatte ich nun die letzte Stunde mit Lehrerin Zhu, weil ab Montag mein Sprachunterricht an der Uni losgeht. Dort werde ich von montags bis freitags vormittags im Unterricht büffeln und nachmittags den Unterrichtsstoff vor- und nachbereiten.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Huhu Sarah,

ich schmeiß' mich weg! :-D
Danke für deinen Bericht, dass du auch deine Gefühle beschrieben hast...

Mach's gut. Vermisse deinen Humor und dein Lachen.
Dani