Am Freitag hatten wir unser letztes "Kulturtraining" und es stand ein Überlebenstraining auf dem Programm. Großartig konnte sich keiner von unserem Team etwas darunter vorstellen. Vielleicht campen wir ja im kanadische Wald oder schlachten Hühner, dachten einige.
Doch dieser Survival-Kurs sollte uns ganz praktische Tips geben, wie man in einer Notsituation handeln kann. Schließlich, so habe ich am Freitag gelernt, ist es nicht selbstverständlich in einem sicheren Land ohne Naturkatastrophen zu leben. Wie schnell kann etwas passieren, vom Erdbeben bis zur Autopanne, und wer darauf vorbereitet ist, wird besser reagieren können.

So machten wir uns, mit unserem kanadischen Überlebenstrainer Jeff, verschiedene Gedanken wie z.B. was brauche ich in einer Notfallsituation zum Überleben, was alles sollte in einem Notfallpacket sein, wo finde ich Unterschlupf oder kann mir einen bauen, wo finde ich Trinkwasser und wie kann ich es filtern bzw. reinigen, und wie mache ich Feuer und wärme mich. Alles Fragen über die ich mir zuvor nie Gedanken gemacht habe.

Besonders haben mir die praktischen Übungen gefallen. Eine Unterschlupf/Übernachtungsmöglichkeit zu bauen war ganz lustig. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hatte mich Isi gut eingepackt.
Gestaunt habe ich, wie gut es geklappt hatte ein Feuer OHNE Streichhölzer und Feuerzeug zu machen.
Am Ende des Tages war mir klar, dass es sich auf jeden Fall lohnt eine Notfalltasche gepackt zu haben und einige andere nützliche Dinge mit nach China zu nehmen.
1 Kommentar:
Krasses "Feuerzeug".
Cool, dass ihr da so vorbereitet werdet!
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