Montag, 18. Mai 2009

Zeltzeit Tag 7: erstes Highlight

Unter dem Motto „Total geflippt“ stand das Kindermissionsfest, das am Sonntag in Bad Liebenzell stattfand. Rund 2000 Kinder fanden sich im Zelt auf dem Gelände der Liebenzeller Mission ein, sangen fetzige Lieder, hörten eine spannende Geschichte aus der Bibel und sahen verschiedene Theaterszenen, in denen eine Kinderbande nach einem Überfall auf der Flucht war. Nachdem ein Teil der Bande ein schlechtes Gewissen bekommen hatte, wandte sich ein Bandenmitglied an Gott und bat ihn um einen Ausweg. Schließlich beschloss die Bande, das Geld dem Besitzer zurückzugeben und entschuldigte sich bei ihm. Daniel Sowa, der Verantwortliche der Kinderveranstaltung, erklärte den Kindern, wie die Theaterszenen das Motto des Kindermissionsfestes aufgriffen: „Total geflippt soll nicht nur bedeuten, ganz verrückt zu sein, sondern total verändert durch Jesus.“ Diese Veränderung hätten die Bandenmitglieder im Theaterstück erlebt und sie sei für jedes Kind, für jeden Menschen möglich.

In der Mittagspause hatten die Kinder die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Aktionsangeboten auszutoben oder die biblische Geschichte an einzelnen Stationen nachzuempfinden. In einer Spielstraße konnten sie mit einer Angel Süßigkeiten fischen oder bei einem Schüttel-Memory ihren Hörsinn testen. Ein besonderes Angebot war ein speziell für Kinder entwickelter „Total Geflippt-Parcours“. Hier konnten die Kinder auf einem sogenannten Fragethron Mitarbeiter mit ihren Fragen löchern oder einen Comic zum Nachdenken anschauen. In Video-Clips berichteten einzelne Kinder, was sie mit Gott erlebt haben und an einer anderen Station boten Schwestern der LM ein offenes Ohr für die Kinder und die Möglichkeit zum Gebet an.
Am Nachmittag standen Erlebnisberichte verschiedener Missionare n auf dem Programm, die die Kinder in einem abwechslungsreichen Quiz mit in fremde Länder nahmen. Für das vielfältige Programm wird zahlreiche Wochen lang im Voraus geplant und gearbeitet. Doch der Aufwand lohne sich, wie Daniel Sowa versichert: „Es ist uns ein großes Anliegen, den Kindern zu vermitteln, wie viel Freude der Glaube an Jesus machen kann und das möchten wir mit unserem Programm ausdrücken. Deshalb ist es uns wichtig, nicht nur gute inhaltliche Impulse zu geben, sondern auch kreative und lustige Spielideen zu entwickeln.“ Dass dies bei den Kindern ankommt, sieht man ihnen nicht nur an, sondern das bestätigen sie auch gerne. „Mir hat es hier super gefallen, weil die Lieder so toll sind und weil wir hier hören, dass wir einen super Gott haben“, erzählt Kathrin aus Egenhausen. Fabian aus Gröningen war besonders vom Theaterstück angetan: „Ich konnte es nach den einzelnen Szenen kaum erwarten, wie es weitergeht.“ Die Kinder reisten gemeinsam mit ihren Eltern, Jungschargruppen oder Kinderkirch-Mitarbeitern aus verschiedenen Bundesländern an.

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